Survival - Bushcraft - Seminar
Simulation von Extremsituationen und praktische Umsetzung von Techniken zur Lebenserhaltung. Teilnahmebedingungen und Ausrüstung:
Die Teilnehmer/innen sollten mind. 18 Jahre alt sein und über eine normale Kondition verfügen.

Ausrüstungsgegenstände:
-Messer;
-Biwaksack oder Poncho;
-Notfallkit nach eigener Wahl (max. 1 L Volumen);
-2 L Wasser in PET Flaschen;
-Nahrungsration nach eigener Vorstellung für einen „Tagesausflug“.

Tag 1:
  • Vorstellung der Seminarleiter;Image
  • Vorstellung der Seminarteilnehmer;
  • Klärung von Autorität und Regeln;
  • Abklären von Krankheiten, Allergien, Medikamenten und Phobien der Seminarteilnehmer;
  • kurze Ausrüstungsbesprechung;
  •  

Seminar Teil 1: „Verlaufen“ in der Wildnis nördlicher Hemisphäre:
Ein Tagesausflug mit entsprechendem Gepäck endet im Fiasko:
Die Teilnehmer sollen Verhaltensweisen und Abläuf e erlernen, welche den Anforderungen der Wildnis entsprechen um dort mehrere Tage gesund zu überleben und gerettet zu werden. Dazu wird die Gruppe vom Seminarleitern in unbekanntem Gebiet mit  dichter Vegetation "ausgesetzt".
  • Erkennen der Situation und Umgang mit der Psyche (Angst, Gruppe, etc); 
  • Orientierung und Vorgehensweise im fremden Gelände ohne Karte und Kompass, GPS etc. Einschätzen von Entfernungen, Wetter, etc. (Übernachtung nötig oder nicht?);
  • Überwinden von Abhängen und Wänden; Klettertechniken; Auswahl eines Lagerplatzes, Geländegegebenheiten wie Höhlen, Wänden, aber auch Hochwassergefahr,  Steinschlaggefahr, Gefahr durch umstürzende Bäume, Wettereinflüsse, etc.)
  • Unterwegs: Zunder - u. Brennmaterial sammeln, Erkundung von Gewässern und Tierfährten ; Pflanzen, Früchte etc.;
  • Errichten des Lagers: Keine unnötigen Erdarbeiten oder Baumfällen; qualifizierten Schlafplatz zur Energiegewinnung und Erholung wählen;
  • Einteilung der vorhandenen Nahrungsmittel;
  • Umgang mit Messern und effiziente Herstellung primitiver Werkzeuge;
  • Bau von Unterkünften;
  • Entzünden und Betreiben des Lagerfeuers; Herrichten eines Erdofens;
  • Wassersuche und - aufbereitung mit modernen Mitteln (Aquamira, Katadyn) und mit selbstgebautem Naturfilter;
  • Abendessen der mitgebrachten und rationierten Lunchpakete; Zubereitung von Suppe und Tee;
  • Alarmanlage;
  • Signalmittel;
  • Lagerfeueranekdoten und Nachtruhe.

Tag 2:

Der Tag beginnt mit selbstgebackenem Brot und ergänzenden Zutaten aus der Umgebung. Dazu Tee aus der Umgebung.

Seminar Teil 2: Umgang mit Gewässern beim Queren und bei Unfällen:

Die Teilnehmer sollen die Grundregeln im Umgang mit Gewässern erlernen. Das Wasser kann zur Flucht aus der Wildnis genutzt werden, jedoch ist es oft auch ein zu überwindendes Hindernis. Es kann vor allem bei Kälte zu einer großen Gefahr werden.

  • Einschätzung von Gewässern und wichtige Regeln zum Überqueren von Gewässern, ob zu Fuß, per Schwimmhilfe oder per Seil;
  • Durchführung sämtlicher Möglichkeiten (als Schwimmhilfe dient das Ponchofloß);
  • Verhalten nach "Schiffbruch": Umgang mit Kleidung, Psyche, Retten weiterer Personen;
  • Herstellen eines funktionierenden Floßes oder Kleinbootes; Verhaltensregeln auf unbekannten, fließenden Gewässern in der Wildnis;
  • Wasser: Lebensraum von Nahrung: Bau von Reusen, Angelhaken, Angeln, Netzen, Fanggabeln etc.

Nach den Übungen wird das Lager erneut hergerichtet und es werden Forellen auf dem Holzrost gegrillt dazu werden essbare Knollen in der Glut zubereitet.
  • Sachgemäßes Schlachten und Ausnehmen von Fisch (am toten Exemplar geübt);
  • Herstellen eines Holzrosts mit entsprechender Holzauswahl, etc.
  • Herstellen einer Räuchergrube;
  • Nutzen der "Abfälle".
  •  

Tag 3:

Zum Frühstück wird auf Steinen gebacken und Stockbrote am Lagerfeuer zubereitet. Dazu gibt es die über Nacht geräucherten Fische. Konfrontation der Gruppe mit dem Thema tierische Nahrung hautnah.

Seminar Teil 3: Waffen zum Erlegen tierischer Nahrung; Verteidigung gegen Mensch und Tier:

Hilfe lässt auf sich warten; der Aufenthalt in der Wildnis dauert länger: An diesem Tag soll den Teilnehmern die Wichtigkeit im Umgang mit tierischer Nahrung durch effiziente und simple Beute - Techniken gezeigt werden. In diesem Zusammenhang werden auch die Gefahren welche von externen Personen ausgehen können thematisiert.
  • Erörterung des Themas Energie, Hunger und tierische Nahrung, sowie tierisches Verwertungsmaterial;
  • Herstellung von Waffen und deren Handhabung (Harpune, Kurzspeer, Bola etc.)
  • Fallenbau unter Berücksichtigung der Ortsauswahl, Beobachtungsintervalle, etc.
  • Schlachten und Verwerten von Kleinwild;
  • Verwertung der Knochen, Fellverwertung; Herstellung von "Trockenfleisch";
  • Herstellen von Waffen zur Selbstverteidigung;
  • Taktisches Vorgehen bei Begegnungen mit Fremden.
Tag 4:
Der vierte Tag beginnt mit einem Frühstück aus Trockenfleisch und Ofenbrot, welches mit Dörrobst, Beeren und Nüssen verfeinert wurde.

Seminar Teil 4: Survival und Bushcraftelemente und Großwildverarbeitung:

Die Gruppe erlernt native Techniken. Hinzu kommen tiefgreifendere Arbeiten mit natürlichen Materialien. Herstellen eines Packboards;
  • Orientierung mit dem Kompass und Schwierigkeiten bei schlechtem Wetter oder alpinem Gelände;Image
  • Schlachten und Zerlegen von großem Wild (Wildschwein, o.Ä.);
  • Zubereitung als Nahrung; Grillen, Pökeln, Braten, Räuchern;
  • Fellverarbeitung und Rohlederherstellung;
  • Herstellung von Kleidung und den dazu notwendigen Werkzeugen;
  • Herstellen einer Unterkunft mit Feuerstelle;
  • Umgang mit Axt, Beil und Machete;
  • Herstellen von Behältnissen;
  • Herstellen von Bogen und Jagdpfeilen;
  • Herstellen eines Messers;
  • Demonstration alternativer Methoden zum Feuer machen;
  • Abschlussbesprechung bei Kaffee und Kuchen.
Preis: 340,- Euro pro Person Buchung : Hier

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